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Behandlung




1.) Indikation


Ich behandle alle psychischen Störungsbilder mit Indikation für eine verhaltenstherapeutische Psychotherapie bei Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Dies sind:

Ängste und Phobien
Depressionen u. a. affektive Störungen
Essstörungen
Zwänge
Impulskontrollstörungen
   (u. a. Trichotillomanie)
Psychosomatische Krankheiten
Somatoforme Störungen
Schmerzstörungen
Anpassungsstörungen
Posttraumatische Belastungsstörungen
Schlafstörungen
Arbeitsstörungen
Hyperaktivität
Rückfall bei Alkoholabhängigkeit
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Andere Störungsbilder mit Indikation für Psychotherapie

Zusätzlich biete ich bei entsprechender Nachfrage psychotherapeutische Gruppen und präventive Gesundheitsleistungen an.



2.) Präventive Gesundheitsleistungen /
      Zusätzliche Angebote:

Entspannungstechniken
   (u. a. Progressive Muskelentspannung)
Behandlung von Flugangst
Stressbewältigung
Einzeltraining (Kommunikation, soziale Kompetenz,
   Selbstsicherheit)
Trauerarbeit



3.) Gruppen

Für einige Probleme und Störungsbereiche sind Gruppentherapien eine wirksame Ergänzung zur Einzeltherapie. In Gruppen werden Erfahrungen möglich, die in der Einzeltherapie nicht erreicht werden können:

die Erfahrung, mit seinem Problem
   nicht alleine dazustehen
gegenseitige Unterstützung zur Bewältigung
direkte Übungsmöglichkeiten
Gruppenzusammenhalt
gegenseitiges Vertrauen
Mehrere hilfreiche Außenansichten
und viele weitere...


Angebote:

1. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
2. Soziales Kompetenztraining
3. Kommunikationstraining für Paare
4. Achtsamkeits- und Genusstraining
5. Schmerzbewältigungsgruppe

Derzeit sind keine Termine angesetzt, es werden daher hier nur die jeweiligen Konzepte vorgestellt. Bei ausreichender Nachfrage wird ein Termin für die jeweilige Gruppe angesetzt.

1. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
PMR beruht auf der An- und Entspannung einzelner Muskelpartien des Körpers um Stress und Anspannung durch Belastungen im Alltag abzubauen. Ziel ist es, bei regelmäßiger Anwendung, bewusst die Entspannung des Körpers herbeiführen zu können. Das Verfahren ist leicht erlernbar und stellt v. a. für Menschen, welche ungern Kontrolle abgeben und deshalb Autogenem Training skeptisch gegenüber stehen, eine gute Alternative dar.

2. Soziales Kompetenztraining
In dieser Gruppe geht es um die Identifizierung selbstsicheren Verhaltens in verschiedenen sozialen Situationen (z.B. Kritik äußern in engen Beziehungen, Recht durchsetzen, Kontakte knüpfen...etc.) sowie um das Einüben dieser Verhaltensweisen im Rollenspiel und im Alltag. Mit Hilfe von Videofeedback können die Rollenspiele der Teilnehmer ausgewertet werden.

3. Kommunikationstraining für Paare
Das Kommunikationstraining ist angelehnt an das EPL (Ehevorbereitung, ein Partnerschaftliches Lernprogramm). Es soll Paaren helfen,

sich so auszudrücken, dass beim Gegenüber das    ankommt, was man mitteilen will
so zuzuhören, dass man besser versteht, was der    Partner, die Partnerin meint
Meinungsverschiedenheiten und Probleme
   fair auszutragen
neue Erfahrungen miteinander im Gespräch
   zu machen
sich mit zentralen Themen auseinander zu setzen:    Erwartungen an die Partnerschaft, Sexualität... etc.

4. Achtsamkeits- und Genusstraining
In der Gruppe sollen Fertigkeiten zur Steigerung der inneren Achtsamkeit vermittelt werden. Die Übungen basieren auf östlichen Meditationstechniken und haben zum wesentlichen Ziel, sich bewusst auf eine Sinneswahrnehmung in der Gegenwart zu konzentrieren und keinerlei Bewertung der Wahrnehmung vorzunehmen. Innere Achtsamkeit ist ein Weg, um Gefühl und Verstand in ein Gleichgewicht zu bringen, um den Augenblick wahrzunehmen und belastende Gedanken abzuschalten.
Im zweiten Teil des Trainings soll die Genussfähigkeit gesteigert werden. Ziel ist es, auch die kleinen Dinge im Alltag mit allen Sinnen zu genießen und auf diesem Weg Stress abzubauen, Belastungen zu reduzieren und die Gefühlslage zu verbessern.

5. Schmerzbewältigungsgruppe
Etwa 26 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen (v. a. Kopf- und Rückenschmerzen), Tendenz steigend. In der Gruppe sollen die physiologischen Grundlagen für das Verständnis der Schmerzen sowie Möglichkeiten zur Erhöhung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit vermittelt werden. Ziel ist es, sich wieder unabhängiger von den Auswirkungen des Schmerzgeschehens zu machen.


4.) Behandlungsverlauf

Die Dauer einer psychotherapeutischen Behandlung hängt vom jeweiligen Problem des Patienten ab. Während der 2-5 probatorischen Sitzungen mache ich mir im Rahmen einer ausführlichen Diagnostik ein Bild von Ihrem Problem und bespreche dann gemeinsam mit Ihnen, wie viele Sitzungen für die verhaltenstherapeutische Behandlung sinnvollerweise beantragt werden sollen.
Im Rahmen einer Verhaltenstherapie stehen seitens der Beihilfe maximal 80 Therapiesitzungen à 50 Minuten zur Verfügung. Bei privat Versicherten ist das mögliche Sitzungskontingent zumeist im Versicherungsschein und den zugehörigen Vertragsbedingungen festgehalten.
Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, insbesondere zu Beginn der Therapie regelmäßige Termine zu vereinbaren, um kontinuierlich an Ihrem Problem arbeiten und dadurch gute Fortschritte und Erfolge erzielen zu können. Zumeist biete ich eine Therapiesitzung pro Woche an; je nach Art des Problems oder bedingt durch aktuelle Veränderungen können aber auch z.B. mehrere Sitzungen pro Woche, Termine in zwei- oder mehrwöchigem Abstand, Doppelsitzungen etc. sinnvoll sein. Wichtig ist, dies individuell mit Ihnen abzustimmen.




Diplom-Psychologin
Ulrike Petzold
Psychologische Psychotherapeutin
Inselbogen 3 · 48151 Münster
Tel.: (0251) 2634307 · Fax: (0251) 2634308
E-Mail:

kontakt@psychotherapie-petzold.de


 


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